Wandern auf Madeira

 

Der Moment, in dem die Wolken sich in Wellen verwandeln, über die Bergspitzen schwappen und die Täler zum Meer werden lassen, lässt einen Flug, Serpentinen und die unzähligen Stufen vergessen, welche zu diesem Anblick geführt haben. Denn auf der Spitze des Berges besieht man sich die Wolkensee in den Bergen und weiß: Diesen Anblick wird man seinen Lebtag nicht vergessen.

Kaum eine Insel lässt die Wanderherzen höher schlagen als Madeira. Die portugiesische Insel liegt weit abgeschlagen im Atlantik, vor der Küste Marokkos. Hier erhebt sich eine Fläche, die kaum größer ist als die Berlins. Tausend Meter hohe Berge bieten spektakuläre Ausblicke die Landschaft und die See. Zahlreiche Urlauber besuchen die Insel jedes Jahr, Wanderschuhe und Karte im Rucksack. Aber auch für den Strand- und Entdeckungsurlauber hat die Insel einiges zu bieten.

Das Wanderparadies im Atlantik

Madeira - Ribeiro Frio. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

Madeira – Ribeiro Frio. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Dennoch ist Madeira vor allem als Wanderparadies bekannt. Grund dafür sind nicht nur die Höhenlandschaft und die verschiedenen Vegetationszonen, welche die Insel bietet, sondern auch ein sehr gut ausgebautes Netz an Wanderwegen. So ziehen die Levadas, kleine Bewässerungskanäle, ein fast zweitausend Kilometer langes Netz durch die Insel, an dem man sich nicht nur gut orientieren, sondern auch sehr bequem wandern kann, weil die Pfade neben den Kanälen fast waagerecht verlaufen. Aber auch die steileren und anspruchsvolleren Pfade im Hochgebirge sind sehr gut ausgebaut. Außerdem bietet die Insel eine sehr gute Infrastruktur für Wanderer; Karten und Hinweisschilder sind an den Kreuzungen angebracht und verhindern das Verirren.

Das macht die Insel vor allem für individuelle Wanderer zum idealen Urlaubsort. Entlang der Levadas lässt sich die Insel wundervoll entschleunigt entdecken. Halt machen kann man an den zahlreichen Blumensorten und den vielen Schmetterlingen, die die Wege der Wanderer kreuzen. Mit einem Mietwagen erreicht man leicht Knotenpunkte, von denen aus die vielen verschiedenen Facetten der Insel gut erlaufen werden können.

Madeira: Berge, Blumen, Rum und Strand

Madeira war schon vor zwei Jahrhunderten ein beliebtes Ausflugsziel der Engländer. Auf der „Insel des ewigen Frühlings“  entspannten sich die Briten bei einem Tee in ihren Landschaftsgärten. Diese Atmosphäre bieten einige Hotels noch immer, und nicht zuletzt der botanische Garten in der Hauptstadt Funchal zeugt von britischen Gestaltungseinflüssen.

Blick auf Funchal (Madeira) von Santa-Catarina-Park (Parque de Santa Catarina). Foto: Bildpixel / pixelio.de

Blick auf Funchal (Madeira) von Santa-Catarina-Park (Parque de Santa Catarina). Foto: Bildpixel / pixelio.de

Und obwohl die Touristen hauptsächlich wegen der Unberührtheit der Natur anreisen, gibt es auf Madeira noch viel mehr zu entdecken. Die Korbflechter im Dörfchen Camacha zum Beispiel, oder das mondäne Hafenstädtchen Câmara de Lobos, welches zum Flanieren einlädt. Hier kann auch Madeiras berühmter Portwein verköstigt werden, sowie der eigene Cocktail der Insel, ein intensives Gemisch aus Limetten, Honig und Rum.

Und wer müde ist vom Blick auf die Berge, der kann sich auf Delphin-Entdeckungstour begeben oder in einem der „piscinas naturais“, der natürlichen Swimmingpools, herrlich entspannen. Viele Hotels haben außerdem künstliche Strände aufgeschüttet, weil es der Insel an Sandstränden mangelt.

Auf den Spuren Kolumbus: Porto Santo

Levadawanderung auf Madeira. Foto: Annamartha / pixelio.de

Levadawanderung auf Madeira. Foto: Annamartha / pixelio.de

Und wenn der Kopf vom Wandern herrlich geleert ist, bietet sich ein Ausflug auf die kleine Nachbarinsel an, um den Wissensdurst zu stillen. Hier gibt es nicht nur den Sandstrand, der Madeira fehlt – sogar stolze neun Kilometer, die immer herrlich einsam sind – sondern auch ein Stückchen wichtige Geschichte. Denn Christoph Kolumbus hat, bevor er zu seiner legendären Amerika-Entdeckung aufgebrochen ist, auf der Atlantikinsel Zwischenstopp gemacht und sogar die Tochter des Inselentdeckers geheiratet. Von Kolumbus Spuren zeugt nicht nur ein informatives Museum rund um den italienischen Amerika-Entdecker, sondern auch ein Original-Nachbau der Santa Maria, die damals zum neuen Seeweg nach Indien aufgebrochen ist und als erstes europäisches Schiff südamerikanisches Land sichtete.

Madeira bietet also alles, was ein Urlaubsherz höher schlagen lassen kann. Da die Insel hauptsächlich zum Wandern aufgesucht wird, sind die Urlauber hier rücksichtsvoll und bevorzugen die Individualität und die Natürlichkeit. Madeira ist also ideal, um den Stress weit hinter sich zu lassen und seinen Outdoor-Hobbys zu frönen. Wer Madeira als Urlaubsort in Erwägung zieht, der sollte seinen Urlaub auf http://www.lastminute.de/reisen/ buchen. Denn lastminute.de bezieht unter den Online-Reiseanbietern einen besonderen Platz: Nicht nur hat lastminute.de laut Stiftung Warentest die beste Internetseite, sondern laut Computer Bild auch am wenigsten versteckte Kosten bei der Buchung. Entspanntes Reisen beginnt schließlich schon bei der Planung.

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Ich bin Markus, Betreiber dieses Blogs, Motorradfan, Comicfan und natürlich...Outdoorfan 【ツ】