Im Sommer hoch hinaus

 

Der Sommer naht und mit ihm wieder die Zeit des Outdoorsports aller Arten. Vor allem Kletterer und begeisterte Bergwanderer fiebern dieser Tage wieder der aktiven Sommersaison entgegen, in der es dann endlich ungebremst von verschneiten Wegen und vereisten Graden wieder hoch hinaus gehen kann. Die warme Frühlingssonne lässt das Schmelzwasser in Strömen in die Täler fließen und legt die über den Winter unbegehbaren Wege für die Wanderer und Bergsteiger frei.

Bevor es jedoch so richtig losgehen kann mit dem sommerlichen Bergvergnügen, sollte die vorhandene Ausrüstung überprüft und gegebenenfalls erneuert oder ergänzt werden. Gerade beim Bergsport ist Sicherheit und eine qualitativ-hochwertige, intakte Ausrüstung unabdingbar.

Richtig ausgestattet zu den ersten Touren

Wer den Sommer vor hat, den einen oder anderen Gipfel zu erklimmen, für den gehören gute Schuhe zur Grundausstattung. Mit billigem und schlecht passendem Schuhwerk wird man schnell an seine Grenzen stoßen. Gute Wanderschuhe geben dem Knöchel ausreichend halt, damit dieser auch in unwegsamerem Gelände und bei ersten  Ermüdungserscheinungen nicht leicht umknickt: Außerdem sollten die Schuhe ein gutes und stabiles Fußbett haben, dass gegen Spitze Steine schützt und den Fuß optimal schont, eine rutschfeste Sohle mit gutem Profil, die auch auf dem einen oder anderen glatten Fels Halt bietet und natürlich sollte man sie erst einmal mit ein paar kleineren Touren gut einlaufen, um so Blasen und Druckstellen auf der ersten größeren Tour des Sommers zu vermeiden.

Ein Blick vom Nebelhorn Richtung Oberstdorf, von hier aus auch der Startpunkt des Hindelanger Klettersteigs. Foto: A. Dreher / pixelio.de

Des Weiteren sollte man bei längeren Touren über einen hochwertigen Trekkingrucksack sowie die richtige atmungsaktive Kleidung verfügen, die den Schweiß optimal nach außen transportiert und so die nasse Kleidung auf der Haut auf das Minimalste reduziert und Erkältungen aufgrund schnellen Frierens bei kleinen und großen Pausen vorbeugt.

Spektakuläre Aussichten auf dem Hindelanger Klettersteig

Wer dann so vorbereitet mit dem beginnenden Sommer und der ein oder andern kleinen Tour die Bergwelt ergründet, der ist dann auch bald fit genug für eine spannenden Tour wie sie beispielsweise der bekannte Hindelanger Klettersteig bietet. Auf einem der längsten, anstrengendsten und wohl ohne Zweifel schönsten Klettersteige der Allgäuer Alpen kommen sowohl Wanderer als auch angehende Kletter und waghalsige Kraxler während der Bergtour voll auf ihre Kosten.

Blick vom Nebelhorngipfel zum Hindelanger Klettersteig mit den Wengenköpfen und Zwiebelstänge. Foto: Erich Keppler / pixelio.de

Los geht der Weg an der Gipfelstation des 2.224 Meter hohen Gipfels des Nebelhorns und zieht sich dann über einen spektakulären Grad von dem man bei schönem Wetter und klarer Sicht ein traumhaftes Panorama genießen kann. Nach der Überwindung der ca. 5 Kilometer langen Gradwanderung auf der zahlreiche Leitern und kniffelige Kletterstellen mithilfe einer Drahtseilsicherung überwunden werden müssen, gelangt man zum letzten Abstieg am großen Daumen. Doch auch wem die Strecke bis hierhin zu lang ist, der kann ein kleines Stück in den Klettersteig „hineinschnuppern“ und auf einem der früheren Abstiege zur Station zurückkehren.

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Über den Autor

Ich bin Markus, Betreiber dieses Blogs, Motorradfan, Comicfan und natürlich...Outdoorfan 【ツ】