Hobby Angelsport: aber bitte nur mit Angelschein!

 

Der Angelsport wird auch in Deutschland immer beliebter. In skandinavischen Länder, wie beispielsweise dem Angelurlaub in Norwegen, ist dieser Sport durch die Geschichte fest integriert. Kein Wunder, denn das Verweilen in der Natur hat einen enorm hohen Erholungsfaktor und ist Balsam für gestresste Seelen.

Doch wie auch in den meisten Bereichen des täglichen Lebens gilt auch bei diesem Hobby: Jeder muss sich an einige „Spielregeln“ halten, da sich das sogenannte „wilde“ Angeln ansonsten sehr nachteilig auf die Natur und Tierwelt auswirken kann. Aus diesem Grund verlangt der Gesetzgeber bei uns die Teilnahme an einer offiziellen Fischereiprüfung.

Wurde sie erfolgreich bestanden, erhält der Teilnehmer den Fischereischein, der landläufig als Angelschein bezeichnet wird. Er erlaubt es einem Angler, seinem Hobby in Verbindung mit einem gültigen Fischereierlaubnisschein an allen bundesweiten Gewässern nachzugehen. Sinn und Zweck dieser Prüfung ist es, den Teilnehmer optimal auf den Angelsport vorzubereiten, damit er weiß, wie er sich wann und in welchen Situationen zu verhalten hat.

Auch für die Kleineren ein großes Erlebnis: Angeln erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Auch für die Kleineren ein großes Erlebnis: Angeln erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Wer den Angelschein anstrebt und die Fischereiprüfung ablegen möchte, sollte nach Möglichkeit einen speziellen Vorbereitungskurs besuchen. Das umfangreiche und sehr komplexe Fachwissen lässt sich ohne einen entsprechenden Kurs nur schlecht aneignen, so dass die Chancen auf eine erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung nicht sehr gut stehen.

Außerdem ist in den meisten deutschen Bundesländern der Besuch eines Lehrgangs Pflicht. Die Inhalte sind sowohl theoretischer als auch praktischer Natur. Die Themen Natur und Tierschutz, Fisch- und Gewässerkunde sowie Kenntnisse über die jeweils geltenden Gesetze gehören ebenso dazu wie die Bereiche Gerätekunde und Fischhege. Im praktischen Teil müssen unter anderem verschiedene Angelgeräte zusammengestellt werden.

Übrigens:

Der Angelsport ist nicht nur den Erwachsenen vorbehalten! Das Mindestalter für die Zulassung an der Fischereiprüfung beträgt lediglich 13 Jahre, so dass sich auch durchaus Heranwachsende diesem interessanten und entspannenden Hobby widmen können. Das Angeln bietet sich nämlich gerade Vätern mit ihren Söhnen an, denn bei der gemeinsamen Ausübung des Hobbys inmitten einer friedlichen Natur kommen sich die verschiedenen Generationen in der Regel viel näher als im oftmals von Hektik bestimmten Alltag.

Wer einen Vorbereitungskurs besuchen möchte, hat je nach Veranstalter die Auswahl zwischen unterschiedlichen Formen. Abend- und Wochenendlehrgänge werden besonders häufig angeboten, es gibt aber auch kompakte Wochenkurse, die das erforderliche Wissen in Vollzeit innerhalb von nur wenigen Tagen vermitteln.

Viele weitere wichtige Informationen rund um den Erwerb eines Fischereischeines finden künftige Angler übrigens unter www.angelschein.net. Das Portal bietet neben zahllosen Tipps auch einige interessante Videos sowie hilfreiche Anhaltspunkte zu den Kosten, die im Rahmen des Lehrgangs und der anschließenden Prüfung entstehen. Neulinge, die sich für das Thema Angelsport interessieren, sollten also unbedingt einmal einen Blick auf die Plattform werfen.

Bildnachweis: 1)  hagwall / flickr.com

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